Gzi-kielnotiert erinnert sich noch gut an ihren ersten Computer, ein Schneider war’s, mit grünem Monitor und mit einem 16 Zoll Laufwerk, das waren noch flexible Disketten, die man da reinschob. Nicht so klein und handlich, wie heute Computer sind, nein, sperrig, vor allem der Bildschirm, der in den Computer fest integriert war, nur die Tastatur wurde verbunden. Später gab es dann die kleineren, harten 8 1/2 ” Laufwerke und externe Laufwerke mit gigantischen 200 Megabite 5.25” Cartridges von Syquest. GZi-kielnotiert hat sich immer geärgert, wenn es was Neues gab, weil das Alte meist noch so gut war und keiner es mehr haben wollte und sie sich mit Neuanschaffungen immer so schwer tat… Ist das schon nötig, was ist, wenn es nicht funktioniert, immer wieder das Umlernen, muss das denn so schnell gehen… später dann von DOS auf Windows und zwischendurch hat sie auch lange mit den “Äpfeln” gearbeitet, das war auch schön bequem!
Aber sie erinnert sich auch noch lebhaft an die gute, alte Schreibmaschine. Mit Kraft mussten die Tasten gedrückt werden und manchmal verhakten sich die Stäbe, die die Buchstaben auf das Farbband drückten… immer blaue oder schwarze Finger gab es, wenn das Band mal aus der Führung rutschte oder trocken geworden war und ersetzt werden musste. Der Schlitten musste noch von Hand zurückgeschoben werden, ganz am Anfang gab es noch nicht mal ein Klingelsignal, wenn man am Ende des Blattes angekommen war. Das kam auch erst später – bis er dann wie von selbst per Zauberhand zurückgefahren wurde. “Anno dazumal” gab es auch noch kein Tipp-Ex. Da gab es Radiergummies, die eine harte, blaue Seite hatten, mit der man Tippfehler korrigieren konnte, später gab es als Fortschritt dann Radierstifte, mit denen konnte man schon genauer radieren und verbessern. Aber wehe, man radierte oder drückte zu doll – dann hatte man ein unschönes Loch in der Seite. Und welche Erleichterung, als es die Tipp-Ex-Blättchen gab. War das toll! Und hurra, dann gab es elektrische Schreibmaschinen, auch noch mit Farbbändern, da taten nicht mehr die Finger so doll weh und die nächste Verbesserung waren Carbonbänder und Korrekturbänder, die unter den Carbonbändern in der Schreibmaschine integriert waren. So eine Schreibmashine von Brother – nagelneu und höchstens zweimal benutzt mit vielen Ersatz- und Korrekturbändern hat gzi-kielnotiert auch noch im Schrank stehen. Heute hat sie einen Laptop, um ja überall arbeiten zu können und für zu Hause einen schönen großen Flachbildschirm zur Schonung der Augen sowie eine externe Tastatur. Technik lässt grüßen.
Begeistert ist sie aber – richtig hin und weg – wenn sie so schöne alte Schreibmaschinen sieht. So wie neulich, als sie eigentlich auf der Suche nach einem neuen Sofa war und dies Prachtexemplar als Deko in einem Möbelhaus sah. Da musste sie sofort ein Foto machen. Sieht sie nicht toll aus? Ich muss gestehen: Alte Schreibmaschinen faszinieren mich, das hat doch eine ganz andere Optik als dieser moderne Kram von heute. Aber tauschen möchte gzi-kielnotiert natürlich keinesfalls – denn dann könnte sie ja keine Berichte mehr für ihre Leser schreiben und da würde ihr doch viel fehlen!












Oh, eine schöne alte schwarze Schreibmaschine steht auch noch in meinem Arbeitszimmer. Mein Mutter hat sie sich in ihrer Schulzeit gekauft, vor ca. 45-50 Jahren. Ich liebe sie heiß und innig, auch wenn ich sie natürlich nur nach anschaue und abstaube.
Ich wünsche Dir einen schönen Abend.
leider, leider kann ich sowas nicht mein Eigen nennen… viele andere wirklich alte, schöne wertvolle Dinge, die ich auch sehr schätze, aber keine Schreibmaschine… Irgendwann, wenn ich mal nicht weiß, wohin mit €uronen, werde ich mir mal eine schenken – sozusagen von Berufs wegen…