Archiv für die Kategorie „gzi - buchnotiert“

bookboxgrafikAls der Postbote mir heute ein großes Paket für mich gab und mir der Absender aus Berlin so gar nichts sagte, wunderte ich mich und war sehr gespannt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Herr rundumkiel auf seiner Bandit

Herr rundumkiel auf seiner Bandit

Noch liegt Eis und Schnee aber Frau gzi-kielnotiert weiß ganz genau, dass es Herrn rundumkiel schon in den Fingern juckt, die Kupplung nicht am Auto mit dem Fuß sondern am Motorrad mit der  Hand zu betätigen. Die Louis Kataloge werden beäugt und ein Besuch dort ist sicher bald fällig. Die Sehnsucht nach seiner blauen Suzuki Bandit ist bestimmt groß, aber solange noch Eis und Schnee liegt, reizt es ihn und mich wirklich nur in den Träumen. Denn, sei’s drum, wir sind Schönwetterfahrer. Aber ich freue mich auf alle Fälle schon  sehr auf unsere Ausflüge zum Bunchen am Wochenende so wie im vergangenen Jahr nach Kappeln, Laboe oder zur Deichperle am Friedrichsorter Leuchturm.

Und natürlich wird auch in diesem Jahr wieder eine längere Tour geplant. Diesen Beitrag weiterlesen »

An einem vollgepackten Tag kommt mir dieses Bücherstöckchen gerade passend. Ich habe es bei Llewella “Cotoneaster – nein danke”  mitgenommen, die es wiederum bei Jana fand, die es bei Larissa auflas.

Da ich gerne und viel lese (leider fehlt mir momentan etwas die Zeit, bzw. bin ich abends zu müde), kommt es mir gerade passend, mal diese Liste der 100 beliebtesten Bücher durchzusehen. Diese Bücher habe ich gelesen, diese möchte ich gerne noch lesen

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien
2. Die Bibel (immer mal wieder und in Auszügen)
3. Die Säulen der Erde, Ken Follett (steht im Regal)
4. Das Parfum, Patrick Süskind (auch den Film gesehen)
5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry
6. Buddenbrooks, Thomas Mann (auch den Film gesehen)
7. Der Medicus, Noah Gordon
8. Der Alchimist, Paulo Coelho
9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling (und Film natürlich)
10. Die Päpstin, Donna W. Cross (steht im Regal)
11. Tintenherz, Cornelia Funke
12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
13. Das Geisterhaus, Isabel Allende (auch den Film gesehen)
14. Der Vorleser, Bernhard Schlink (auch den Film gesehen)
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe
16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen 
18. Der Name der Rose, Umberto Eco
19. Illuminati, Dan Brown
20. Effi Briest, Theodor Fontane
21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling (und den Film, logo)
22. Der Zauberberg, Thomas Mann
23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell (und Filme gesehen)
24. Siddharta, Hermann Hesse (einer meiner Lieblingsautoren)
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch Diesen Beitrag weiterlesen »

Heute habe ich noch schell einen Lese- oder Geschenktipp zu Weihnachten für alle, die dem Trend zum “Zweitbuch” frönen…
Mein Tipp: Ruhm – Der Roman, der bis gestern Abend auf meinem Nachttisch lag…

Denn in aller Munde und wirklich lesenswert ist der hochgelobte junge Autor Daniel Kehlmann (1975 in München geboren) spätestens seit seinem Roman Die Vermessung der Welt. Im Januar 2009 erschienen von ihm ein sehr kurzweiliges Buch mit Titel Ruhm ein Roman in neun geschichten (rowohlt 2009).

Foto: gzi-kielnotiertWie der Titel schon beschreibt: Es sind neun Kurzgeschichten, in allen spielen die selben Personen, jedoch steht jedesmal eine andere im Vordergrund. Sehr witzig gemacht, tiefgründig und komisch zugleich und natürlich toll erzählt. Das Schöne an dem Buch: Man kann entweder viel lesen oder eben auch immer nur eine Geschichte vorm Schlafen…
Themen der Geschichten? U.a. ein verwirrter Internetblogger, eine doppelt vergebene Handynummer, ein Abteilungsleiter mit Doppelleben, eine alte Dame auf der Reise zum Sterben, ein Schriftsteller, der Personen aus seinem Umfeld zu Literatur macht … also durchaus Themen, die teilweise auch in der Bloggewelt nicht unbekannt sein dürften ;-) . Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und freu’ mich, wenn es Euch auch gefällt!

Heute mal ein Gedicht,  das wunderbar in eine besinnliche und nachdenklich-stimmende Vorweihnachts- und Jahreswechsel-Zeit passt…

Stufenklein - Rolltreppe

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Abschied wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft zu leben.

Wir sollten heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen.
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegensenden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
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Dies ist mein Lieblingsgedicht von Herman Hesse.
Es ist u.a. zu lesen in meinem Lieblingsbuch Hermann-Hesse-Lesebücher Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne Lebensstufen

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money money Foto: knipseline/pixelio.de

Ich shoppe, also bin ich… Die Frage, ob wir eine Konsumgesellschaft sind, ist bei überall glitzernden Einkaufspalästen, Shoppingtouren und der steten Suche nach dem neuesten Trend wohl obsolet, greift aber dennoch zu kurz, denn hinter einer Konsumgesellschaft steckt wesentlich mehr. Davon jedenfalls ist der Soziologe Zygmunt Baumann überzeugt: Die vom Konsum geprägten Verhaltensmuster haben sich auf alle unsere Lebensbereiche ausgedehnt. In seinem neuesten Buch Leben als Konsum (Hamburg 2009) beschreibt er, dass diese Verhaltensmuster die eigene Identität, Partnerschaften und in letzter Konsequenz auch die sozialen Schichtungen und politischen Diskussionen prägen.
Was die Konsumwirtschaft am Leben erhält, ist weniger das Erzeugen künstlicher Bedürfnisse, sondern das Verspotten der Bedürfnisse von gestern. Die Warenform ist laut Baumann aber längst in das gesellschaftliche Leben, ja über den öffentlichen Raum bis hinein in die Familien vorgedrungen. “Verdinglichung der Liebe”, nennen diesen Teufelskreis die Soziologen: Damit beschäftigt, mehr zu verdienen, für Dinge, die sie zu brauchen glauben, um glücklich zu sein, haben Männer und Frauen weniger Zeit für gegenseitige Empathie und für das Aushandeln unterschiedlicher Positionen”. In einem Gesellschafts-System, das ausschließlich das Heute feiert, ist dann schnell der Punkt erreicht, an dem alle Brücken abgerissen werden.
Baumann feierte im November seinen 84ten Geburtstag, wurde geboren in Posen und ist Professor emertius der University of Leeds (Großbritannien), dessen Soziologielehrstuhl er von 1971 bis 1990 inne hatte,  und ist ein er der weltweit anerkanntesten Soziologen. Er begleitete die Moderne und Postmodere über Jahrzehnte kritisch. Mit seinen Büchern jedenfalls steuert er gegen den Trend: Sie sind die eines Wissenschaftlers und lassen sich nicht mal so nebenbei konsumieren, sondern verlangen Konzentration. Die Lektüre aber verspricht den Gewinn eines geschärften Blicks auf unsere Gesellschaft und reichlich Anstöße zur Selbstreflexion.

GZi
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