Archiv für die Kategorie „gzi - regionalnotiert“

klein Geschenke leuchtenWunderbar zur Weihnachtszeit passt der Besuch von Weihnachtsmärkten bei uns auf den umliegenden Gütern, findet gzi-kielnotiert. Sie war zwar auch auf dem Kieler Weihnachtsmarkt, aber da drängten sich die Menschenmassen und es war nicht wirklich weihnachtlich – nicht nur wegen des strömenden Regens.

Am 3ten Advent aber war sie erstmals auf dem Weihnachtsmarkt des Gutes Steinwehr in der Nähe von Rendsburg. Dort konnte man in zwei großen Scheunen schlendern und sich schöne handwerkliche Dinge anschauen und kaufen. Auch um die Scheunen herum gab es noch viele Buden und Zelte. Zwar war es auch voll, aber es gab kein Gedränge und man kam überall gut  ran. Endlich war auch die Temperatur am Sonntag mal unter Null Grad gesunken, so dass nach kurzer Zeit die Füße kalt waren und eine Rostocker Rauchbratwurst und Feuerlachs  (beides sehr lecker!) erst für die Unterlage und dann gleich der Punsch mit Schuss für die innere Wärme genossen werden konnten. Stimmungsvoll waren auch die Jagdhornbläser, die um 16 Uhr ein Ständchen gaben. Am nächsten Wochenende geht es dann noch nach Altenhof und Augustenhof. Darauf freut sich schon gzi-kielnotiert, die Weihnachtsmärkte einfach ebenso toll findet wie nette Bloggerkollegen, vor allem, wenn sie zudem Gewinnspiele anbieten… und wenn sie es eher gewusst hätte, dann hätte sie auch früher darauf aufmerksam gemacht!

collage 3 weihnachtsmarkt

klein Haus Kopf 2

Haus auf dem Kopf! Foto: gzi-kielnotiert

Gettorf, das Dorf genau in der Mitte zwischen der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel und dem Ostseebad Eckernförde, ist um eine Attraktion reicher. Am vergangenen Freitag probte dort ein komplettes Einfamilienhaus des Investors Dirk Oster gut kalkuliert einen Kopfstand.

Das zweite Haus, das in Deutschland auf dem Dach steht nach einem auf der Insel Usedom, ist ein sogenanntes Leuchtturmprojekt der Aktiv-Region Hügelland am Ostseestrand, steht auf dem Gelände des Gettorfer Tierparks und soll zu einer neuen Touristenattraktion im Dänischen Wohld werden.  Insgesamt 270.000 € kostet das Projekt, das mit 86.000 € von der EU gefördert wird. Im Januar 2010 wird das Haus noch möbliert; die Möbel dazu kommen aus Bad Segeberg und werden an der Decke schwebend montiert. Zudem hat das Haus eine leichte Doppelneigung in der Längs- und Querachse, die bei den Besuchern für zusätzliches Bauchkribbeln sorgen soll. Die Eröffnung des Hauses ist am Wochenende 20./21. März geplant.

klein Haus Kopf 1

Haus auf dem Kopf! Foto: gzi-kielnotiert

Manchmal habe ich das Gefühl, nicht ganz “im Film” zu sein.  Irgendwie zu alt, nicht trendy und Technikfreak genug und wahrscheinlich vor allem nicht cool genug. Heute morgen las ich in der Zeitung über Eckernförde “Flashmobber stürmten McDonalds”. Ich muss gestehen, bislang hatte ich noch nie was von Flashmobs, Blitz-Pöbel,  gehört, geschweige denn eine Einladung/Message dazu bekommen… Nicht, das ich das wollte, aber Dank der “guten alten Zeitung” weiß ich jetzt immerhin, dass es sowas gibt.
Über social-media-networks oder Handy verabreden sich mehr oder weniger junge Leute zu kurzfristigen unpolitischen Massenveranstaltungen.  Begonnen haben Flashmobs – natürlich – in den USA. Vor sechs Jahren stürmten da 200 junge Leute eine Hotel-Lobby inNew York, beklatschten die verdutzten Gäste minutenlang und verschwanden dann wieder. Inzwischen werden fast täglich auch überall in Deutschland Flashmobs organisiert, meist friedlich, ohne Schaden, denn die jungen Leute wollen eigentlich nur Spaß haben, mal was losmachen und sehen, was sich so alles entwickelt.
Dank SchülerVZ, StudiVZ, facebook und weil  jedes Kind heutzutage schon ein eigenes Handy und Computer besitzt, ist es möglich, zu Massenveranstaltungen aufzurufen, ohne sie groß vorher planen zu müssen und die Dauer dieser “Demos” beläuft sich auch nur auf ein paar Minuten: blitz/flashartig geht eben alles vonstatten. 500 Jugendliche trafen sich Freitag in Eckernförde, der Organisator hoffte auf die doppelte Zahl, aber das schlechte Wetter schreckte manchen Flashmobber wohl ab. In Schleswig-Holstein scheinen bislang Flashmob Veranstaltungen in den Städten Kiel, Kübeck, Bad Segeberg, Heide, Neumünster, Flensburg und Oldenburg stattgefunden zu haben… Wenn allerdings ein politischer Hintergrund besteht – wie jetzt häufiger bei den Bildungsstreiks, die diese Organisationsform auch für sich entdeckt haben, wie eine Veranstaltung am 11.11. mit 60 laut rezitierenden Schülern am Kieler Hauptbahnhof zeigte, sind das im engeren Sinne keine Flash- sondern Smart Mobs…

klein Gospel 1

Einladungsplakat zum Konzert

Gestern haben wir den Tag mit einem Gospel-Konzert in der Gettorfer St. Jürgen Kirche ausklingen lassen. Und was soll ich sagen? Es war toll und wurde natürlich ein oh happy day, das als eines der abschließenden Stücke bei einem Gospelkonzert selbstverständlich nicht fehlen durfte!
Seit sieben Jahren ist der Gettorfer Gospel-Chor get spirit unter der Leitung der Osdorferin Christiane Etzold und hat sich in dieser Zeit super entwickelt. Für das Konzert mit dem Titel I trust you war die Kirche mit fast 300 Leuten sehr gut besucht und zum Schluss standen alle und klatschten und jubelten den Sängern und Musikern zu. Ich war begeistert von dem Konzert und wie die Besucher mit den Klängen und Rhythmen mitgegangen sind! Die Kirche war stimmungsvoll mit selbstgebastelten Lampions des evangelischen Kindergartens “Regenbogen” geschmückt und der Chor hatte sich für das Konzert Verstärkung von drei Musikern geholt, so dass sie von Bassgitarre, LiedgGitarre, und  Schlagzeug begleitet wurden – zusätzlich zu dem Keyboard, das von der Chorleiterin gespielt wurde. Es war ein stimmungsvolles Konzert, das ein abwechslungsreiches Programm bot: Chor und super Solisten wechselten sich eben so ab wie Stücke, die a capella vorgetragen oder mit Instrumenten begleitet wurden. Auch die vier Herrensolisten aus dem Chor, die selbsternannten nice guys, begeisterten u.a. mit mad world oder falling in love with you. Das Konzert dauerte eine gute Stunde und hätte sicher für viele noch weitergehen können. Vielen bleiben die Klänge u.a. von holy spirit I thirst for you, you are the new day, heavens gate, speak to my heart, take me to the water, breath oder my house sicher noch lange im Ohr. Wir freuen uns jedenfalls auf den nächsten Auftritt von get spirit und werden sicher wieder dabei sein. Mehr über die Chorleiterin Christiane Etzold, die seit kurzem auch Kirchemusikerin der Gemeinde Gettorf ist, kann man hier lesen.

AvH bei Kieler Woche 2008 Windjammerparade

Die "Alexander von Humboldt", wegen der Werbung und der grünen Segel auch als "Becks Schiff" bekannt, bei der Windjammerparade zum Abschluss der Kieler Woche 2008

Wer kennt sie nicht aus der Werbung, die Windjammer “Alexander von Humboldt” mit den grünen Segeln, die auch für Becks Bier Werbung machte. Besitzer der Bark ist die Deutsche Stiftung Sail Training (DSST), die das Schiff voraussichtlich im Jahr 2011 für 3,8 Mio Euro veräußern will, um ein neues Schiff zu bauen. Den Eckernförder Ernst Schliemann regte das zu dem Traum an, das Schiff nach Eckernförde zu holen. Ehrgeizige Pläne, zumal Schliemann der Überzeugung ist, dass das die Stadt “keinen Cent” kosten müsse. Private Investoren und Kredite könnten die Ankaufsumme aufbringen, so Schliemann, die Stadt müsse nur die Zusage für einen kostenfreien Liegeplatz und die  Zusammenarbeit mit der Touristik geben. Eckernfördes Hafen biete schon vieles an notwendiger Infrastruktur und ist in auf dem Weg, ein Erlebnishafen zu werden. Schliemann hat selbst zweimal an Windjammerregatten mit der STAG (Sail Training Association) teilgenommen und könne sich gut die Alexander von Humboldt als neues Wahrzeichen für Eckernförde vorstellen, wie er bei der Vorstellung seiner Pläne im Ostsee-Info-Center sagte. “Reizvoll” findet das auch Eckernfördes Bürgermeister Jörg Sibbel, der die Pläne aber noch nicht kommentieren wollte und auch Touristikmanager Stefan Borgmann fand die Idee “grundsätzlich begrüßenswert”, sagte aber gleich, dass die Touristik sich finanziell nicht beteiligen könne.

… ja, ja, nun ist es soweit, die “fünfte Jahreszeit” hat begonnen, jedenfalls, wenn man im Rheinland lebt. Hier oben im Norden bekommt man ja – Gott sei es gedankt ;-) – nicht so viel davon mit, aber doch zunehmend mehr. In der Kleinstadt Eckernförde jedenfalls gibt`s seit 2007 auch Karneval – sogar mit Umzug. Der kleinste Rosenmontagsumzug startete im Jahr 2007… mit einer = 1 (!) Person. Das war Cordula Thonett, die aus dem Kölner-Dreigestirn Prinz, Bauer und Jungfrau kurzerhand Eckernförder Prinz, Fischer und Meerjungsfrau machte. In diesem Jahr konnte sie bereits über 400 Teilnehmer für ihren Rosenmontagsumzug begeistern.  Kein schlechtes Wachstum und das bei uns “trockenen Norddeutschen”. Unterstützung bekommt sie dafür auch von der Stadt Eckernförde bzw. dessen Kulturbeauftragten, Seven Wlassack.
Die Puppenspielerin Thonett verkündete ihr Umzugs-Motto für den 13. Februar 2010: “Farbe bekennen”. Das macht es einerseits einfach, denn etwas Buntes hat ja wohl jeder im Schrank und ein wenig politische Ironie darf auch gerne mit ins Spiel kommen, das ist dann umso besser, meint Thonett. Aber unter uns Nordlichtern: Erst mal kommt Advent, dann Neujahr und dann – ursprünglich ab Heilige drei Könige (6. Januar) -  gibt`s meinetwegen Karneval. Der beste – und von mir immer freudig begrüßte und vielgekaufte – Fastnachtsbrauch sind für mich als waschechtes Nordlicht ohnehin die Heißen Wecken (Heiteweggen) … Aber am Aschermittwoch, ja dann ist alles wieder vorbei…

Nicht in den Köpfen, nein, auf dem Parkplatz vor der Verwaltung des Kieler CITTI-Parks befindet sich nun ein Stück Mauer. Ja, ein Original-Stück der Mauer. Ein 1,2 Tonnen schweres Stück der grauen Berliner Mauer – nachdenklich-stimmende, reale deutsch-deutsche Geschichte mit glücklichem Ausgang – wurde gestern dort aufgestellt.
Gerhard Lütje, CITTI-Geschäftsführer, hat gleich zwei der 1,20 Meter breiten und 3,80 Meter hohen Mauerstücke, die früher in Berlin Ost und West voneinander teilten, aufstellen lassen. Eines wie gesagt in Kiel, das andere steht vor dem CITTI Park in Lübeck.  Lütje selbst war einer der ersten Geschäftsleute, die  die guten  Kontakte zu Kiels  Partnerstadt Stralsund pflegten und eröffnete dort bereits 1990 den ersten CITTI Park. Die  Mauerstücke vor seinen Filialen sollen, so Lütjes Wunsch, an das “wunderbare Ereignis der Grenzöffnung selbst”,  an die Zeit des Aufbruchs nach der Zeit der Wende erinnern und als Bekenntnis zur deustchen Einheit gesehen werden, denn “das ist deutsch-deutsche Geschichte”.

Band Undercover 2

Die Band Undercover begeisterte das Publikum

Wild West 2

GTV-Tanzsparte mit ihrer Wild West Choreographie

Der Gettorfer Turnverein feierte gestern Nacht seinen 120. Geburtstag mit dem Stiftungsfest. Getanzt wurde bis morgens um 4 Uhr zu den mitreißenden Klängen der Hamburger Spitzenband Undercover, die nicht nur für tolle Partymucke sondern auch für klasse Kostüme und ihre ABBA Performance bekannt ist. Rund 280 Gäste nutzten ausgiebig die Tanzfläche zum Schwoofen, aber auch die Sekt- und Cocktailbar zu Gesprächen rund um Gettorfer Sport- und sonstige Themen. Gut kam auch die Happy Hour von 20 bis 22 Uhr an – vor allem natürlich für die leckeren Cocktails (auch ohne Alkohol erhältlich). Das alles und auch die klasse Darbietung der GTV-Tanzsparte mit einer “Wild-West” Choreographie sorgte für ausgelassene Stimmung während des gesamten Abends.
Wollt Ihr noch die drei originellsten Gründe wissen, die gestern zum Mitfeiern angegeben wurden? Hier die Hitliste:
1. Platz: Weil mein Mann mit Beate fremdgegangen ist
2. Platz: Weil ich Schweinegrippe habe – und nicht allein sein wollte
3. Platz: Weil ich mein Schnäppchen als einzigartiges Kleid präsentieren wollte und auf das gleiche Kleid traf
Für mich steht zweifelsfrei fest: Ich bin im nächsten Jahr wieder dabei. ihr Auch? Dann merkt Euch den 6. November 2010! Da heißt es ab 19 Uhr: Einlass zum 121. Stiftungsfest!

Freitag Abend chattete der Kieler Oberbürgermeister Torsten Albig zum Thema “Bildung – was kann die Stadt dafür tun…” 20 Interessierte hatten sich zum Chat auf kn-online angemeldet und die Zeit verging wie im Flug. Auch andere Themen wurden per Fragen angesprochen, auf die Albig wegen der begrenzten Zeit von einer Stunde jedoch nicht einging. Aber die Chat-Diskussionen zwischen OB und Kieler Bürgern soll ja weitergehen. Geplant ist, alle zwei Monate eine Chat-Stunde anzubieten. Für die, die diesmal nicht mitchatten konnten oder wollten und sich dennoch interessieren, was denn so thematisiert wurde: Das Protokoll des Chats kann man hier nachlesen. Und wer weiß, vielleicht klappt dann das mitchatten beim nächsten Mal.

Wie oft sieht man Jugendliche nur rumlungern, hört sie sagen “lass uns in Ruhe, wir haben keinen Bock”… oder man liest von Exzessen und Koma-Saufen. Zwei sehr interessante Projekte allerdings machen Mut, nicht die Hoffnung aufzugeben und immer wieder dran zu bleiben, Jugendliche zu motivieren, auf sie zuzugehen und eben auch, Ihnen zuzuhören und Ihre Bedürfnisse zu erfragen und sie mit dem anzusprechen, was sie interessiert und auf eine Art, die die ihre ist.

In Eckernförde wurde am vergangenen Sonntag – um 10 Uhr bei Schmuddelwetter; beides nicht gerade Anziehungskriterien für Jugendliche – der Skaterpark mit einem groflächigen Graffiti-Projekt versehen und ein großer Grill mit Feuerstelle installiert. Die Stadt trug die Kosten ( 250 € für Material) und Streetworkerin Heike Peuster übernahm die Organisation. Für die künstlerische Leitung konnte Michel Wende gewonnen werden, der in der norddeutschen Sprayer-Szene einen Namen hat. Mit 20 jungen Leuten wurden mehrere an den Zaun zur benachbarten Kleingartensiedlung aufgestellte MDF-Platten gestaltet, die nun zur “Graffiti Hall of Fame” werden. Jörg Sibbel, Eckernfördes Bürgermeister, überzeugte sich am Sonntag noch selbst von der Arbeit, die er als  “wirklich gelungen” kommentierte.
Ein anderes tolles Beispiel kommt vom Haus der Jugend in Gettorf: Um zu zeigen, dass man auch ohne “Vorglühen”, Koma-Saufen und vorprogrammiertem Absturz Spaß haben und ordentlich feiern kann, findet am Freitag und Samstag (6. und 7. November 2009) “Rock gegen Alk” statt. Mit Unterstützung von Experten will die Leiterin Stephie Johannsen aufzeigen, wohin maßloser Alkoholkonsum führen kann. Vier Stammbesucher des Haus der Jugend haben sich extra für diesen Anlass zu JIMs Barkeepern ausbilden lassen. JIM steht für “Jugendschutz im Mittelpunkt” und ist eine Aktion der Landessuchtstelle Schleswig-Holstein. U.a. erklärt Dietmar Benz von der Polizeidirektion in Neumünster, welch schlimme Folgen es haben kann, wenn Jugendliche Komasaufen. Am Samstag ist im Haus der Jugend ein Erlebnis-Parcours aufgebaut, der von Besuchern ab 12 Jahren durchlaufen werden kann – 1. Station: die Komaparty, weitere Stationen: Persönlichkeitstest, Wissen um Alkohol, sowie die Drunk Buster Brille, die realitätsnah simuliert, wie man die Welt mit 1,5 Promille sieht. Am Samstag Abend dann geht die Party los: “The Vang” aus Neumünstzer und die Gettorfer Schülerband “Robert und die Anderen” machen Rock gegen Alk. Anmeldungen: 04346-413874 oder per eMail

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